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...dass 42% alle Kanadier für die Wiedereinführung der Todesstrafe sind? ...oder dass 55% das Marihuana-Rauchen nicht als Straftat ansehen? |
Praktika & Ferienjob
Au-Pair
In Kanada gibt es kein typisches Au-Pair Programm, wie man das aus anderen Ländern kennt. Das ganze nennt sich "Caregiver Program". In diesem Programm übernimmt man zwar die Au-Pair typischen Aufgaben, wie Kinderbetreuuung und Haushalt, jedoch kann es vorkommen, dass man hier auch ältere oder behinderte Menschen betreuen muss. Dies wird in Kanada auch anders als in typischen Au-Pair Ländern mehr als Arbeit gesehen. Daher ist auch die Bezahlung besser. Diese variiert zwischen 5 und 9 kanadischen Dollar und ist je nach Region und Familie unterschiedlich.
Wichtig sind die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um an diesem Caregiver Programm teilnehmen zu können. Man muss eine abgeschlossene Schulausbildung vorweisen können, französisch oder englisch in Wort und Schrift mindestens gut beherrschen können und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können. VOrraussetzung ist auch der Wille mindestens 12 Monate in Kanada zu bleiben. Nichtraucher sind im Vorteil, da es schwer wird eine Gastfamilie zu finden, die Raucher aufnimmt. Desweiteren sollte man Erfahrung mitbringen im Betreuen von Kindern und älteren, behinderten Menschen. Idealerweise sollte man bereits ein Praktikum, welches mindestens 6 Monate dauerte vorweisen können.
Neben den üblichen Hauptaufgaben im Haushalt und Kinderbetreuuung kann es vorkommen dass man ältere oder behinderte Menschen betreuen muss. Die Arbeitszeit liegt zwischen 30 und 35 Stunden in der Woche, wobei es passieren kann, dass man Abends noch zum Babysitten antreten muss, was aber nicht häufiger als 2 bis 3 mal die Woche vorkommt. In der Freizeit steht einem alles offen. Es sind keine Grenzen gesetzt und somit kann man in seiner Freizeit die gesamte Faszination Kanada erleben.
Praktikum, Ferienjob, Freiwilligenarbeit
Der unkomplizierteste Weg zu einem Praktikum in Kanada führt über ein anerkanntes Austauschprogramm. In den meisten anderen Fällen muss das Unternehmen, bei welchem man beschäftigt werden möchte, das kanadische Arbeitsamt erst davon überzeugen, dass man keinem kanadischen Arbeitslosen den Job wegnimmt - selbst wenn man nur ein kurzes Praktikum macht. Das ist schwierig - daher werden die meisten Unternehmen unter diesen Umständen nicht an ausländischen Praktikanten interessiert sein. Ausnahme: Praktikanten in Krankenhäusern und Praktikanten in juristischen Berufen, die weder aktiv mitarbeiten noch Geld verdienen, brauchen keine Arbeitserlaubnis - deshalb entfällt auch die Überprüfung durch das Arbeitsamt. Hier sind die Chancen besser.
In jedem Fall am einfachsten aber ist es, wenn man an einem deutsch-kanadischen Austauschprogramm teilnimmt. Hier hat der Arbeitgeber keinen Stress mit den Behörden, und auch den Teilnehmern selbst werden einige Mühen abgenommen. Über Austauschprogramme lassen sich klassische Praktika organisieren, aber auch befristete andere Tätigkeiten, wie Ferienjobs oder Freiwilligenarbeit - unbezahlte Mitarbeit bei sozialen Projekten.








