...dass 42% alle Kanadier für die Wiedereinführung der Todesstrafe sind? ...oder dass 55% das Marihuana-Rauchen nicht als Straftat ansehen? |
Prince Edward Island
Prince Edward Island - Birthplace of Confederation
Maritimes Flair und weiße Sandstrände
Die Atlantikinsel Prince Edward Island im Osten Kanadas mit der Hauptstadt Charlottetown ist die kleinste Provinz Kanadas. Die Kurzform für das beliebte Touristenziel Prince Edward Island ist PEI, das lang gezogen ausgesprochen wird. Jedes Jahr verbringen ca. 600.000 Reisende aus Kanada, den US-Bundesstaaten und aus Übersee auf der Insel am St. Lorenz-Strom einen erholsamen, genussvollen Urlaub inmitten einer wunderschönen Landschaft, an weißen Sandstränden (z.B. Red Point Provincial Park) oder auf Golfplätzen der Weltklasse. Die warme ozeanische Luft und das wohl temperierte Meerwasser laden zum Baden ein. Als beste Reisezeit für Prince Edward Island gilt Mitte Juni bis Mitte September. Die Hauptsaison sind die Monate Juli und August. Die Mi´kmaq, die indianischen Ureinwohner nannten Prince Edward Island treffend „das Land, das von den Wellen gewiegt wird“.
Beliebtes Urlaubsziel mit milden Luft- und Wassertemperaturen
Der Flughafen von Prince Edward Island liegt nur ein paar Minuten von Stadtzentrum der Hauptstadt Charlottetown im Inselnorden entfernt. Besucher die aus Übersee anreisen landen zunächst in Halifax, in der benachbarten Provinz Nova Scotia oder in Toronto (Provinz Ontario). Mit dem Auto fährt man über den Trans-Canada-Highway und die Confederation Bridge, die New Brunswick mit Prince Edward Island verbindet. Die ostkanadische Insel im Atlantik verwöhnt die Urlauber mit einem sehr milden Klima, bei dem auch Frühling und Herbst mit Temperaturen von durchschnittlich 15 Grad Celsius angenehm sind. Die Sommertemperaturen liegen im Bereich von ca. 23 Grad, Schwankungen können auch schon mal 32 Grad Celsius bringen. An der Nordküste begeistert der Prince Edward Nationalpark weißen Sandstrände, die sich über Kilometer hinziehen sowie gigantischen Dünen. Im wunderschönen Fischerstädtchen Victoria-by-the-Sea (ca. 35 km von Charlottetown) gibt es fangfrischen Hummer. Für den westlichen Teil des Prince Edward Island sind die roten Sandsteinfelsen und die vielen Leuchttürme in Küstennähe charakteristisch. Im ländlichen Südosten locken malerische Hafenorte.
Die Hauptstadt Charlottetown – der Ursprung von Kanada
Nach der Charlottetown-Konferenz wurde im Jahr 1867 die Dominion (Herrschaftsbereich) von Kanada verkündet. Prince Edward Island, bewundernd „The Island“ genannt, ist seit 1873 kanadische Provinz. Noch heute vermittelt Charlottetown mit ihrer eleganten viktorianische Architektur und den englischen Parks einen Eindruck von dieser Zeit. Die kleinste Provinzhauptstadt besitzt ein reges kulturelles Leben mit interessanten Aufführungen im Theater des Confederation Centre. Sehenswert ist die neugotische St. Dunstan´s Basilica. Auf dem Kai „Peake´s Wharf“ reihen sich schöne Geschäfte mit Kunsthandwerk aneinander. Die 135.000 Inselbewohner sind meist irischer und schottischer Abstammung, die keltische Elemente in die Inselkultur brachten. Im Südwesten, im Dorf Carmel, wurde im „Pionier Acadien Village“eine Siedlung der Arkadier (Nachkommen französischer Siedler) abgebildet.
Prince Edward Island – mit der faszinierenden Nähe des Atlantiks
Egal wo sich der Urlauber auf Prince Edward Island aufhält, er ist nie mehr als 16 Kilometer vom Meer entfernt. Die Insel ist 224 Kilometer lang und je nach Stelle sechs bis fünfundsechzig Meter breit. Ein praktisches, kompaktes Urlaubsziel für Erholungssuchende. Es ist ein kleiner romantischer Ort, der eine angenehme Verträumtheit hervorrufen kann. Am südwestlichen Zipfel der Insel befindet sich das „West Point Lighthouse“, ein ausgedienter Leuchtturm mit Restaurant und ca.neun 9 Hotelzimmern, was es sonst in ganz Kanada nicht gibt. In Summerside veranschaulicht das Green Park Shipbuilding Museum mit anschaulichen Beispielen die Schiffsfbautradition. Ein Erlebnis sind auch die Live-Ufer-Konzerte, für die man keinen Eintritt bezahlen muss.
Lucy Maud Montgomery schrieb über die romantische, grüne Insel im Meer
Der Prince Edward Island Nationalpark an der Nordküste ist mit seinen gigantischen Dünen ein Besuchermagnet. Nur Insider wissen warum jährlich mehrere tausend Besucher das Haus der kanadischen Kinderbuch-Autorin Lucy Maud Montgomery (geb. 1874) in Cavendish besichtigen. Sie beschrieb in „Anne auf Green Gables“, anhand einer rothaarigen Waise, den Lebensstil im beginnenden 19. Jahrhundert auf der Insel. Ein paar Kilometer von Cavendish entfernt entdeckt man North Rustico mit einem lebendigen Hafenleben und feinem Lobster. Im Gedächtnis des Besuchers von Prince Edward Island bleiben auch die roten Kartoffeläcker, die mit einem Drittel einen beträchtlichen Teil der Kartoffelernte in Kanada erbringen, was Prince Edward Island den Namen „Kartoffelprovinz“ einbrachte.








