...dass 42% alle Kanadier für die Wiedereinführung der Todesstrafe sind? ...oder dass 55% das Marihuana-Rauchen nicht als Straftat ansehen? |
Nova Scotia
Nova Scotia - Canada's Ocean Playground
Die Atlantik-Provinz Nova Scotia begeistert mit dem Element Wasser, mit grünen Golfplätzen, langen Stränden, dem 1.100 km² großem Bras d’Or Lake, der einzigen Single Malt Whisky Destillery Canada´s sowie einer der schönsten Küstenstraßen, dem Cabot Trail rund um Cape Breton Island. Kurzum: Nova Scotia bietet herrliche Landschaften, freundliche Menschen und tausende Möglichkeiten, die Freizeit interessant und erholsam zu gestalten.
Die Provinz Altlantikkanadas Nova Scotia liegt auf einer Halbinsel, die durch eine 28 Kilometer lange Landenge „Isthmus of Chignecto“ mit der Provinz New Brunswick verbunden ist. Halifax, die Hauptstadt von Nova Scotia, wurde im Jahr 1749 an der südlichen Atlantikküste gegründet und besitzt heute Weltstadt-Flair sowie den größten natürlichen Tiefwasserhafen der Welt. Freund und Leid gingen von diesem Hafen aus. 1912 landeten Überlebende und Tote der Titanic Katastrophe im Hafen von Halifax. Am 06.12.1917 explodierte das Munitionsschiff Mont Blanc und löste eine der größten nichtnuklearen Explosionen in der Menschheitsgeschichte aus. Aber es landeten auch viele Auswanderer in Halifax, dies in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Einwohner von Nova Scotia wird vom Wasser dominiert, was die Bezeichnung „Ozeanspielplatz von Kanada“ hervorbrachte. Einige der unzähligen Seen (ca. 5.400) befinden sich in Stadtgebieten und sind die Eldorados der Wassersportler. In Nova Scotia gibt es viele geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Zitadelle von Halifax. Von besonderem landschaftlichen Reiz ist der Cabot Trail, der über 300 Kilometer am Atlantik entlang um Cape Breton Island führt und zu den schönsten Küstenstraßen der Welt zählt. Cape Breton Island war ursprünglich vom Festland durch die Canso Strait getrennt, 1955 wurde ein in der Nähe befindlicher Berg gesprengt und mit dem gewonnenen Schutt und Schotter der Canso Causeway aufgeschüttet, der heute die Insel mit dem Festland verbindet.
Nova Scotia – Ort der Forschung und der Erfinder
Graham Bell, der Erfinder des Telefonierens, lebte viele Jahre auf Cape Breton in der Provinz Nova Scotia. Die Insel Cape Breton hat über den Canso Causeway eine Verbindung zum Festland. Nach den beiden Weltkriegen fanden viele Europäer in der Provinz Nova Scotia eine neue Heimat. Nicht weit der Stadt Dartmouth („Stadt der Seen“) befindet sich das bekannte Bedford Institut of Oceanography. Dabei handelt es sich um das führende Meeresforschungsinstitut Kanadas. Aber auch weltweit genießt es den Ruf, eines der größten ozeanografischen Anstalten der Welt zu sein. In Antigonish befindet sich die renommierte Saint Francis Xavier University, die auch Partnerschaften mit deutschen Universitäten pflegt.
Das Meer schenkt ein angenehmes, sonniges Klima
Die Provinz Nova Scotia liegt auf einem sehr günstigen Breitengrad und profitiert vom positiven Einfluss des Golfstromes auf das Klima. Daher sind die Sommer warm, manchmal über 30 Grad Celsius, aber immer weht eine erfrischende Meeresbrise. Die frische, etwas salzige Luft wirkt sich förderlich auf die Gesundheit und die Erholung im Urlaub aus. Auch für die zahlreichen (wasser-) sportlichen Aktivitäten (Segeln, Wildwasser Rafting, Wandern) ist es ein ideales Wetter. Die Seen haben oft eine Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius. Gute Reisemonate für einen Urlaub in der Provinz Nova Scotia sind die Monate Juni bis Oktober, mit schönen Herbsttagen, dem bekannten Indian Summer.
Nova Scotia – eine vielfältige Provinz mit schottischen und irischen Wurzeln der Siedler
Viele der indianischen First Nations, den Mi´kmaq, bewohnen auch heute noch ihr angestammtes Gebiet in Cape Breton. Für die Namensgebung „Nova Scotia“ ist jedoch Sir William Alexander verantwortlich, der im Jahre 1621 das Gebiet vom damaligen schottischen König erhielt. Die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht französischer, sondern schottischer, englischer und irischer Abstammung. Diese Abstammungsmehrheit prägt auch heute noch das kulturelle Leben in Nova Scotia und besonders auf Cape Breton Island. In urigen Kneipen und Pubs kann man dem Spiel des Dudelsacks, der Fidel (Geige) und dem Piano lauschen. Heutige Besucher erreichen Nova Scotia bzw. den Flughafen in Halifax meist mit einem Direktflug. Aus Europa kommend kann ein Zwischenstopp in Montreal (Quebec) oder Toronto (Ontario) nötig sein. Möglich sind auch Fährverbindungen von New Brunswick aus. Innerhalb Nova Scotias gelingt die Fortbewegung mit dem Greyhound Bus.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine faszinierende Natur
Die im Jahre 1753 gegründete Stadt „Old Town Lunenburg“ zählt zum UNESCO Kulturerbe. Es ist die älteste deutsche Siedlung in Kanada, 90 Kilometer von Halifax entfernt. Schwerpunkte waren damals die Fischerei und der Schiffsbau. Aus dieser Zeit stammen die bunten Häuser und die repräsentativen Kapitänsvillen im Stadtkern von Lunenburg. Die Zitadelle ist das Wahrzeichen von Halifax und war eine bedeutende Militärbasis. Diese Festung zählt zu den historischen Stätten in Kanada mit einer hoher Besucherfrequenz. Die Besucher kommen auch in die Provinz der Weißkopfadler, der Schwarzbären, Wildkatzen und Buckelwale und erleben an der Bay of Fundy einen riesigen Tidenhub von 12 Metern. Im Norden von Nova Scotia befindet sich der Cape Breton National Park, im Süden der Kejimkujik National Park. Der Ort Ingonish an der Ostseite des Cape Breton National Parks und am Cabot Trail gelegen, erfreut die Urlauber mit seinen weißen Sandstränden, schönen Hotels und einem ozeanischen Urlaubsgefühl.








