...dass 49% der Kanadier zumindest 'moderat' sportlich aktiv sind? ...und dass 28% weniger als 1000 Schritte am Tag gehen? |
Northwest Territories
Spectacular Northwest Territories
Entdeckung einer rauen, arktischen Naturschönheit
In dem noch weitgehend unbekannten Norden Kanadas liegt das Territorium Northwest Territories mit der Hauptstadt Yellowknife. Die wilden Northwest Territories bestehen aus einem Festlandteil mit dem Großen Sklavensee (Great Slave Lake) und dem Großen Bärensee (Great Bear Lake) sowie den Inseln des arktischen Archipels Nordkanadas. Die Küste der Northwest Territories erstreckt sich von der Mündung des Mackenzie bis zum Amundsen Golf am Eismeer. Diese faszinierenden Gebiete ursprünglicher Wildnis mit großen freilebenden Wildttieren, wie Bären, Wölfen und Raubvögeln sind nur mit dem Flugzeug oder dem Boot zu erreichen. Mit einen Geländeführer (Outfitter) und auf Bootsfahrten erschließen sich dem Abenteuerurlauber, der sich auch vor kälteren Temperaturen nicht scheut, die unendlichen Wälder und das Naturschauspiel der mystischen, meist grünlich schimmernden Polarlichter (Aurora Borealis).
Die Northwest Territories – ein wichtiges Wildnisgebiet
Bevor die Northwest Territories (kurz NWT) im Jahr 1905 eine autonome Provinz wurden, waren sie über einen längeren Zeitraum zusammen mit den Provinzen Alberta und Saskatchewan Bestandteil einer gemeinsamen Provinz. Die Northwest Territories, das Yukon Territory und Nunavut sind direkt der kanadischen Zentralregierung zugeordnet. Die Amtsprache ist Englisch und Französisch. Bereits vor 10.000 Jahren lebten die Vorfahren der heutigen Dene-Indianer am Mackenzie River, die erste Inuit-Siedlung gab es wahrscheinlich vor ca. 5000 Jahren. Der erste Europäer kam im Jahr 1789 mit Alexander Mackenzie, der den längsten Fluss gleichen Namens (1800 km lang) entdeckte und brachte für die Ureinwohner gravierende Veränderungen des Wirtschafts- und kulturellen Lebens. Im Jahr 1870 wurde NWT den Kanadiern von den Briten übergeben. Einen Schwerpunkt neuerer Zeit bildete das Militär (zweiter Weltkrieg) sowie der Abbau der reichen Bodenschätze.
Wildnis kennt kaum Straßen - nur (Wasser-) Flugzeuge und Boote
Der verkehrstechnisch wichtigste Punkt der Northwest Territories ist der Internationale Flughafen von Yellowknife am Großen Sklavensee. Es gibt sogar Direktflüge von Europa nach Yellowknife. Des Weiteren existieren Flugverbindungen von Calgary (Provinz Alberta) oder Winnipeg (Manitoba). Eine der wenigen und größten Straßen ist der Mackenzie Highway, der von Alberta zum Großen Sklavensee führt. Über den Dempster Highway gelangt man nach Inuvik, das an der Nordküste liegt und die Heimat vieler Europäer ist. Manchen Besuchern sind die Elche, Wölfe und Bären neben den wenigen Straßen nicht ganz geheuer. Die einheimische Bevölkerung sieht das gelassener, und man muss sich nicht über einen Elch-Burger wundern. Auch der Nahanni Nationalpark ist nur auf dem Luftweg mit Flugzeug oder Helikopter zu erreichen. Ein Eldorado für Wildwasserkanuten ist der South Nahanni River.
Yellowknife und der Wood Buffalo National Park
In der historischen Altstadt von Yellowknife ist auch heute noch etwas von der damaligen Goldgräberstimmung rund um den Großen Sklavensee zu spüren. In der kleinen Hauptstadt der Northwest Territories mit ihren 19.000 Einwohnern ist ein Besuch des Wildcat Cafes, ein beliebtes Sommerrestaurant, zu empfehlen. In Yellowknife sowie am Großen Sklaven- und Bärensee ist der größte Teil der Bevölkerung beheimatet. Eine Attraktion in Yellowknife sind die Hundeschlitten-Rennen im März, die fast den Charakter eines Volksfestes annehmen. Nicht weit von Yellowknife entfernt am Ufer des Großen Sklavensees erfährt der Besucher in den indianischen Dörfern, z.B. Detah, etwas über die Stammestradition. Im Wood Buffalo Nationalpark kann die größte Bisonherde der Welt beobachtet werden, die noch frei in der Wildnis lebt. Dabei handelt es sich um Waldbisons, die von den bekannteren Präriebisons abstammen.
Auf speziellen Schiffsfahrten – ursprüngliche Landschaft und Bewohner hautnah erleben
Ein faszinierendes Naturerlebnis bieten die Schiffsfahrten auf dem Großen Sklavensee oder von Yellowknife bis zum polaren Inuvik auf dem Mackenzie River. Manche Reiseveranstalter offerieren Pauschalpakete, die Reisen per Boot oder Flugzeug in die wilden Naturgebiete von Northwest Teritories bereits enthalten. Die vielen klaren Seen und Flüsse bieten ideale Voraussetzungen für Angler, die selbst einen arktischen Grayling (Äsche) fangen möchten. Unvergesslich bleibt auch eine Rundfahrt durch das weit über dem Polarkreis liegende Labyrinth des Mackenzie-Deltas sowie die traditionelle Inuit-Siedlung im kleinen Ort Aklavik. Bei der Reiseplanung darf nicht vergessen werden, dass im arktischen Norden Temperaturen von minus 33 bzw. 10 Grad Celsius (im Extremfall unter 40 Grad Celsius) und im Dezember eine 24-stündigen Dunkelheit herrschen können. Ende Juni (im Juli bis 21 Grad Celsius) bis Anfang September ist die ideale Reisezeit, um diese fantastischen, aber arktisch-rauen nordkanadischen Weiten kennen zu lernen.








