...dass 49% der Kanadier zumindest 'moderat' sportlich aktiv sind? ...und dass 28% weniger als 1000 Schritte am Tag gehen? |
Prince Edward Island Nationalpark
Prince Edward Island Nationalpark - ein Naturkleinod im Atlantischen Ozean
An der Nordküste von Prince Edward Island (kurz PEI), einer Inselprovinz im Atlantischen Ozean, befindet sich der zweitkleinste Nationalpark Kanadas gleichen Namens. Der Nationalpark Prince Edward Island ist mit einer Fläche von lediglich 22 Quadratkilometern der kleinste Nationalpark Kanadas. Er wird mit dieser Besonderheit nur noch vom St.-Lawrence-Island-Nationalpark mit 9 Quadratkilometern unterboten. Dennoch ist der Nationalpark Prince Edward Island mit seiner kontrastreichen Landschaft, den roten Sandsteinfelsen, weißen Sandstränden und den wunderschönen Sonnenuntergängen an der Küste ein beliebtes Touristenziel. Dazu trägt auch das milde Klima und die sommerlichen Wassertemperaturen von über 20 Grad Celsius bei. Faszinierend sind die riesigen Sanddünen und die Schönheit des den Nationalpark umgebenden tiefblauen Meeres.
Von Europa in die herrliche Natur des Prince Edward Island Nationalparks
Nicht weit vom Nationalpark Prince Edward Island befindet sich Charlottetown, die Hauptstadt der Atlantikprovinz Prince Edward Island. Urlauber aus Übersee fliegen zunächst die Airports von Halifax (Provinz Nova Scotia) und Toronto (Ontario) an. Von dort starten die Flugverbindungen zum Charlottetown Airport. In einer Entfernung von 24 Kilometern beginnt der Nationalpark Prince Edward Island und reicht von Cavendish bis Dalvay. Das Besondere an Dalvay-by-the-Sea sind neben der viktorianisch anmutenden Architektur die Sanddünen und die roten Sandsteinklippen. Der Dalvay Beach ist der am weitesten im Osten liegende Strand und Startpunkt für ausgedehnte Wanderungen. Der Nationalpark bietet vierzig Kilometer schönste Salzwasserstrände für erholsames Spazierengehen. Erfahrene Wanderer können auch die schwierigeren Gebiete des Nationalparks erkunden. Der Nationalpark Prince Edward Island wurde im Jahr 1937 zum Schutz der riesigen Sanddünen gegründet.
Der Gelbfuß-Regenpeifer in der „Important Bird Area“
Schutz im Nationalpark erfährt auch noch ein Anderer, der bedrohte Gelbfuß-Regenpfeifer (Charadriidae). Er ist ein seltener Küstenvogel mit sandfarbener Tarnung, gelb-orangen Beinen und Füßen und einem kurzen Schnabel. Seine Nistplätze sind die Strände des Nationalparks und das milde Klima begünstigt seine Vermehrung. Weltweit hat der seltene Vogel seinen Platz im Naturschutz. Da sich der Nationalpark Prince Edward Island um den Erhalt des Gelfuß-Regenpeifers verdient macht, bekam er die Auszeichnung als „Important Bird Area“. Im Nationalpark sind insgesamt 300 Vogelarten beheimatet. Weitere schützenswerte Lebensräume im Nationalpark sind die Süßwasserfeuchtgebiete und die Salzmarschen.
Green Gables House in Cavendish
Der Nationalpark Prince Edward Island erlangte ein zusätzliche internationale Bekanntheit durch das Kinderbuch „Anne auf Green Gables“ der kanadischen Autorin L.M. Montgomery. Schauplatz der Geschichte der Waise Anne ist ein Bauernhaus aus dem 19.Jahrhundert in Cavendish, ein Anziehungspunkt für viele Touristen ist. Ebenfalls ein Besuchermagnet ist der beliebte Strand von Cavendish Beach. Leider ist dieser schöne, breite Strand sehr kommerziell geworden. Im Sommer empfiehlt es sich für Besucher, die den Trubel nicht schätzen, auf des westliche Ende des Nationalparks auszuweichen. In der Mitte des Parks befindet sich der ruhigere Brackley Beach mit Sanddünen als Naturkulisse. Die Badegäste treffen in den Sommermonaten Juli und August auf angenehme Wassertemperaturen von ca. 22 Grad Celsius. Das sehr milde Klima des Nationalpark Prince Edward Island ist den warmen Ozeanwinden und dem Golfstrom zu verdanken.
Der Nationalpark Prince Edward Island – ein romantischer Ort mitten im Meer
Vielen Besuchern haben es „Orby Head“ mit den roten Sandsteinfelsen und die fantastischen Sonnenuntergänge angetan. Auch das Wandern durch die Sanddünen sowie die artenreiche Flora und Fauna des Nationalparks Prince Edward Island sowie der Wassersport sind ein besonderes Erlebnis. Eine schöne Alternative zu einer Unterkunft im Strandhotel ist der pittoreske, ruhige Stanhope Campground, ein Campingplatz nahe am Strand und an den bekannten Wanderrouten. Manchmal wird die Ruhe durch einen Schwarm fliegender kanadischer Wildgänse auf dem Weg in den Süden unterbrochen. An den Stränden liegen viele schöne Muscheln, die ein besonders schönes Reiseandenken sind. Die Leuchttürme an der Küste entlang erinnern an die Seefahrt und das Geheimnis der Meeres.








