...dass sich 42% aller Kanadier am meisten über den Verkehr aufregen? ...und nur 14% sich über Socken in Sandalen aufregen? |
Fundy-Nationalpark
Fundy Nationalpark - Erlebnis der einzigartigen Kraft der Natur
Die Bay of Fundy liegt zwischen den Küsten der Provinzen Nova Scotia und New Brunswick in Ostkanada. Der Fundy Nationalpark mit bizarren Sandsteinfelsen, Küstenwäldern, Wasserfällen und einzigartigen Wandergebieten befindet sich in der Nähe des Fischerdorfes Alma an der Bay of Fundy und ist Bestandteil der Provinz New Brunswick. Der Fundy Nationalpark, mit dem größten Tidenhub (Unterschied von Ebbe und Flut) mit 10 bis 15 Metern, ist einer der beliebtesten kanadischen Nationalparks. Da besonders die Küstengebiete mit den Stränden begehrte Touristenziele sind, sollten sich die an Naturabenteuern interessierten Besucher eher auf das Hinterland des Fundy Nationalparks konzentrieren. Auf anspruchsvollen Wandertouren kann der Besucher die in den Wäldern lebenden Elche, Rehe und Wildkatzen beobachten sowie in der Wildnis campen.
Anreise aus Übersee in die Atlantikprovinzen mit Küstenklima
Der Fundy Nationalpark profitiert vom maritimen Klima bei dem die Sommer nie zu heiß werden. Auch im Frühling sind bereits die ersten schönen, aber noch kühlen Tage zu genießen. Der August ist im Jahr der Monat mit der größten Trockenheit. So kristallisiert sich als ideale Reisezeit Ende Juni bis Ende September heraus. Die Besucher aus Übersee reisen meist über den Flughafen in Halifax in der Provinz Nova Scotia an. Möglich ist aber auch Saint John Airport oder der internationale Flughafen Moncton in New Brunswick, von dem man mit ca. einer Stunde Autofahrt beim Fundy Nationalpark angekommen ist. Den Bekanntheitsgrad des Ortes Alma haben die Fischgerichte und der fangfrische Hummer gesteigert. Außerdem ist er im Sommer der Verpflegungs- und Registrierungspunkt des Nationalparks. Im Winter ist Alma eher eine Geisterstadt. Schöner ist es, im Winter mit den Schneeschuhen erfahrener Begleitung durch die Wälder zu streifen.
Der Fundy Nationalpark mit einer Vielfalt an Naturschönheit
Der Fundy Nationalpark besitzt eine Gesamtfläche von 207qkm und ist von einen Netz von Wanderwegen (120 Kilometer) sowie Naturerlebnispfaden durchzogen. Die Region sah im 19. Jahrhundert völlig anders aus, als das Gebiet Holz für ganz Kanada und den Export bereitstellte. Zu dieser Zeit war die Abholzung der Wälder so weit fortgeschritten, dass die kanadische Regierung im Jahr 1948 mit der Gründung des Fundy Nationalparkes erfolgreich dem Raubbau an der Natur gegensteuerte. Heute ist der Naturpark eine einzigartige Landschaft mit Wäldern, zwanzig Wasserfällen und einer faszinierenden Felsenküste. Bei den Wanderungen hat man im Fundy Nationalpark die Möglichkeit von Ein-Tages-Touren und herausfordernden Hiking-Touren.
Bereits auf einer eintägigen Tour kann sich der Urlauber an reizvollen Picknickstellen und Aussichtspunkten der Küste ein Bild von der Schönheit des Fundy Nationalparks machen. An jedem Tag zeigt sich ein anderer Sonnenuntergang. Manchmal bilden sich über dem Bay of Fundy mystisch wirkende Nebel oder die Sonne geht über Fundy Nationalpark in leuchtenden Farben unter.
Der weltweit größte Tidenhub
Als Tidenhub versteht man den Unterschied in der Höhe des Wasserpegels bei den Gezeiten Ebbe und Flut. Die Anziehungskraft der Sonne und des Mondes bewirken das Anheben und Absenken des Meeresspiegels und sind somit für die Gezeiten verantwortlich. Dieser Gezeitenunterschied von Ebbe und Flut im 12,5 Stundentakt beträgt einige Kilometer nördlich des Nationalparks, am östlichen Ende der Bay of Fundy im „Minas Basin“ sagenhafte 10 bis 15 Meter. Es ist schön, bei Ebbe auf dem Meeresboden spazieren zu gehen und verschiedene kleine Meerestiere zu finden. Die Besucher sollten sich jedoch rechtzeitig vor der mächtigen Flut auf sicheren Boden begeben. Ein Holzweg führt im Fundy Nationalpark in den Küstenwald und das Sumpfgebiet, in dem manchmal auch ein Elch steht.
Auf Wandertour durch die Wildnis - mit Durchwaten der kristallklaren Flüsse
Das abwechslungsreiche Wandergebiet enthält Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Beliebt ist bei sportlichen Wanderern der Fundy Circuit. In den drei Tagen und den 48 Kilometern kommen die Naturfreunde auch am Salmon River vorbei, in dem Lachse geangelt werden können. Zu den anspruchvollsten mehrtägigen Wandertouren mit Rucksack zählt der Goose River Trail durch die Wildnis des Fundy Nationalparks. Leichter, trotzdem etwas unheimlich, sind die drei-stündigen von einem Ranger begleiteten Nachtwanderungen (Fundy Night Life Hikes), bei denen man nicht hinter jedem knackenden Ast eine Wildkatze vermuten sollte. Reizvoll ist das Campen in der Wildnis. Schöne Plätze befinden sich unter anderem am Forster Brook Trail sowie am Marven Lake und Goose River, die sich auch für das Campieren im Winter eignen.








