...dass sich 42% aller Kanadier am meisten über den Verkehr aufregen? ...und nur 14% sich über Socken in Sandalen aufregen? |
Cape Breton Highlands Nationalpark
Cape Breton Highlands Nationalpark - der wild-romantische Inselteil Nova Scotias
Der kanadische Cape Breton Highlands Nationalpark liegt in wunderschöner Landschaft im Norden der Cape Breton Insel im Atlantischen Ozean. Der erste Nationalpark der Atlantik-Provinzen gehört zur Provinz Nova Scotia (Ostkanada). Der Name des Nationalparks wurde inspiriert durch die grüne und schroffe Hochebene der Cape Breton Highlands mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Fantastisch sind auch die Steilküsten der fjordartig zerklüfteten Küste sowie der lange weiße Sandstrand von Ingonish Beach, der im Sommer ideal zum Baden ist. Im Nationalpark gibt es vielgestaltige Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Trekking, Wandern, Kanufahren oder der Aufenthalt auf einem Golfplatz der Weltklasse mit einem herrlichen Ausblick auf die Landschaft. Auf den Touren kann man in der ungestörten Natur viele Wildtiere wie Elche, Weißkopfseeadler, Kojoten und Schwarzbären beobachten.
Über den Canso Causeway zum Nationalpark Cape Breton Highlands
Für einen Urlaub auf der Insel und Atlantikprovinz Nova Scotia sowie einem Besuch des Nationalparks Cape Breton Highlands wird meist die Hauptstadt Halifax angeflogen. Der Nationalpark liegt im Norden der Insel Cape Breton, die über den Canso Causeway (Damm mit Hebebrücke) mit dem anderen Festlandteil von Nova Scotia verbunden ist. Der Naturpark Cape Breton Highlands dehnt sich entlang der Küste am Atlantischen Ozean bis zum St. Lorenz-Strom aus.
Diese glückliche Lage bedeutet ein angenehmes Klima im Sommer, dessen Temperaturen selten 30 Grad Celsius übersteigen. Der Frühling beginnt Ende April mit 5 Grad Celsius und hat zur Blütezeit der Lupinen im Mai und Juni bereits 12 bis 17 Grad Celsius. Im Winter kann es Schneehöhen bis zu drei Metern geben und das beliebte Skigebiet in den Hunter´s Mountains Cape Smokey erfreut dann Skilangläufer und Anhänger des alpinen Skifahrens.
Angenehmes Klima für Erholungssuchende und Aktivurlauber
Der östliche Eingang zum Cape Breton-Highlands Nationalpark liegt in der Kleinstadt Ingonish, der westliche im Akadierdorf Chéticamp. Das malerische Ingonish ist der ideale Ausgangspunkt für (Rad-) Wandertouren im September und Oktober aber auch für das Tiefseefischen. Für das Baden am langen Sandstrand von Ingonish Beach sollte man die warmen Sommermonate Juli und August wählen. Für ein Erkunden des Nationalparks empfiehlt sich die Cabot Trail (Autostraße), eine 300 Kilometer lange Ringstraße, die zum Teil durch den Naturpark führt. Der Cabot Trail ist eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, das beindruckende Panorama zieht jeden Urlauber in seinen Bann.
Die auftauchenden Kojoten und Schwarzbären sind eher menschenscheu, aber man sollte ihnen mit dem gehörigen Respekt Wildtieren gegenüber begegnen. Harmlos sind die beliebten Basstölpel, Seevögel in der Größe einer Gans, die hervorragende Gleitflieger sind und zum Fischfang blitzschnell ins Meer stossen. Für das erste sich Einlaufen eignet sich der kurze Wanderweg „Freshwater Lake Trail“ durch die schöne Landschaft, die an die schottischen Highlands erinnert. Vielleicht veranlasste dies auch in früheren Zeiten die Schotten, gerade diese Insel im Atlantik zu besiedeln.
Waldreiches Hochplateau und zerklüftete Felsenküste mit Blick auf den Atlantik
Bestimmend in der Hochebene des Cape-Breton-Nationalparks sind die borealen Nadelwälder, die mit den sich im Herbst bunt verfärbenden Blättern der (Ahorn-) Laubbäume die unnachahmliche Farbmischung des Indian Summer ergeben. Der Beginn des Indian Summer kann jedoch von Jahr zu Jahr um ein paar Wochen differieren. Das nördliche Drittel der Highlands reicht in den Nationalpark hinein. In der tundraähnlichen Hochebene befindet sich ein kleiner reizvoller Wasserfall, die Beulach Falls. Der Nationalpark ist die Heimat vieler Großsäugetiere, von Elchen (Moose), Hirschen (Deer), Schwarzbären und Kojoten. Im Herbst kann man den eindrucksvollen Weißkopfseeadler (Bald Eagle) am Canso Causeway bewundern. Um einen Wal und Seehunde zu entdecken, braucht man jedoch ziemliches Glück.
Faszinierende Landschaft und die Einflüsse der keltischen und akadischen Kultur
Wer noch tiefer in die Geheimnisse der Cape Breton Highlands einsteigen möchte, kann sich beim 2009 ins Leben gerufene Geo-Coaching über die Natur, die einzigartige Landschaft und die erdgeschichtlichen Vorgänge informieren. Im westlichen Gebiet des Nationalparks befindet sich die Ortschaft Chéticamp unweit von Ingonish, wo sich der Besucher über den Nationalpark informieren kann. Im lebendigen Fischerdorf Chéticamp hört man immer noch das Französisch der Akadier, den Nachkommen der französischen Siedler. Es überwiegt jedoch der keltisch-schottische Einfluss, dessen typische Klänge in den Folk Festivals des Cape Breton Highlands Nationalparks ertönen. In Glenville auf Cape Breton Island befindet sich mit der Glenora Distillery der einzige Hersteller von Single Malt auf dem nordamerikanischen Kontinent. Das besondere an der Reifung ist die Verwendung von Fässern, in denen zuvor der berühmte kanadische Eiswein ausgebaut wurde. Ein Taste ist empfehlenswert.








